7.8
Wertung
Edle Figurenarbeit, etwas wenig Sturm und Drang
Kurzfazit
Das Finale setzt auf leise Konsequenzen statt auf laute Schlachten. Es liefert ein stimmiges Ende für die zentralen Figuren, bleibt aber im Tempo etwas behäbig. Wer politische Spannungen und bittersüße Entscheidungen schätzt, bekommt ein rundes, wenn auch nicht spektakuläres Finale.
Was glänzt wie polierter Stahl
- Figurenarbeit: Motivationen werden sauber zu Ende geführt, ohne plötzliche Brüche.
- Stimmung: Melancholie und Ehre – die Atmosphäre passt zum Abschied.
- Dialoge: Subtil, präzise – Worte haben Gewicht, ohne schwerfällig zu wirken.
Wo der Schild kratzt
- Tempo: Der Mittelteil zieht sich; manche Szenen könnten straffer sein.
- Konfliktspitzen: Kein großer Showdown – realistisch, aber weniger Spannung.
Highlight-Moment
Ein stilles Gespräch kurz vor dem Ende fasst das Thema von Pflicht und Preis zusammen – ohne Pathos, mit Würde.
Gesamturteil
Ein Finale, das seine Stärke in den Zwischentönen hat. Nicht die wuchtigste Folge der Staffel, aber eine, die den Ton der Serie respektiert und die Figuren würdig verabschiedet.